Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gab es dieser Tage einen gewissen Bohei um angebliche Vetternwirtschaft bei AfD-Landtagsabgeordneten. Sie hätten über Kreuz ihre jeweiligen Verwandten für ihre Abgeordnetenbüros eingestellt. Vetternwirtschaft? Ach was! Nach all den Brandmauern, die errichtet wurden, finden AfD-Leute wohl einfach kein Personal. Der heutige Fachkräftemangel ist ja häufig mehr ein Nicht-Wollen als ein Nicht-Können. Da bleibt halt nur, getreu der Strategie junger Firmengründer, die kein Startkapital von Banken erhalten, das eigene Nahumfeld geschäftlich zu engagieren: Friends, Fools and Family.